15. Mai 2012

Journaling, was man so machen kann

Warum wir Journalings schreiben hat Sabine ja schon erklärt. Heute wollen wir uns dem "WAS man machen kann" widmen. 
Die Möglichkeiten zu schreiben, sind schier unbegrenzt, wir haben hier mal ein paar für euch gesammelt.

Im Zeitalter der digitalen Fotografie entstehen viel mehr Fotos als zu der Zeit der reinen Filmfotografie. So ist es eben manchmal auch so, dass einem das Foto als solches gefällt aber man gar keine große Geschichte dazu hat. In solch einem Fall reicht es einem dann auch, wenn man mit dem Titel (=Überschrift) erklärt, was einem das Bild sagt. Idealerweise bringt man noch das Aufnahmedatum mit auf das Layout.
(das Layout ist ein Lift von Nadine Just)
    
Der Klassiker und die einfachste Möglichkeit des Journalings ist, handschriftlich direkt auf dem Layout.
Je nachdem wie man will, schreibt man einfach auf den Cardstock oder auf das PP. Im unteren Beispiel ist es ein PP mit Linien, so sieht das Journaling sehr gradlinig aus. Zu meinen Anfängen habe ich immer mit Bleistiften Linien gezogen,darauf meine Geschichte geschrieben und dann die Hilfslinien wieder wegradiert. Mittlerweile schreibe ich entweder wirklich freihand oder ich ziehe mit die Linien mit einem Stift und belasse diese, das lässt ein Layout dann sehr gradlinig wirken. Wenn ich freihand schreibe, schreibe ich IMMER schräg... das soll nicht wirklich so sein, aber scheinbar kann ich nicht gerade.
Oder man benutzt Journalingcards, Labelsticker und/oder Stempel - diese kann man dann per Hand, per PC oder Schreibmaschine beschriften, je nach persönlicher Vorliebe.
Man kann auch Handschrift mit Alphabetstickern ergänzen. Bei dem Beispiellayout habe ich den Titel (tot ist) mit Alphas ergänzt, und so eigentlich schon den Kern meines Journalings getroffen, bei dem es sich um ein Kindermundzitat handelt. Erklärend dazu habe ich noch handschriftlich oben in der Ecke Text ergänzt.
Eine ebenso einfache, aber wirkungsvolle Art des Journalings ist es, den Text per Hand oder PC auf Papierstreifen zu schreiben.
z. B. bei den ersten Layouts, die wir HIER auf unserem Blog gezeigt haben.
 
Wenn man nicht gerne mit der Hand schreibt, kann man (unabhängig von der Nutzung von Alphastickern) auch mit dem PC drucken oder mit der Schreibmaschine tippen. 
Wer einen A3 Drucker besitzt, kann direkt auf einem Bogen Cardstock oder Papier an jeder beliebigen Stelle drucken. Wer nicht so einen großen Drucker hat (was sicher die Mehrheit ist) kann etwas tricksen. Das heißt auf A4 drucken und den Text dann auf dem Layout unterbringen.
Weiter hat man die Möglichkeit mit Beschriftungsmaschinen (z.B. Dymo) seine Geschichte zu schreiben.
Da kann ein Scrapper, sich also wirklich in alle Richtungen austoben.
Einige Möglichkeiten haben wir heute nicht mit aufgezählt, die kommen dann die nächsten Tage. Seid gespannt!
Liebe Grüße Susanne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen